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Repression in Bühl
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Am Morgen des 16. Juli 2008 wurden im Großraum Bühl, Raststatt und Aachern nahezu zeitgleich 18 Hausdurchsuchungen durchgeführt an denen der Staatsschutz, die politische Polizei, maßgeblich beteiligt war. Grund für diese polizeiliche Großaktion bildete eine etwa zwei Wochen zuvor stattfindende Partybesetzung.

Im Anschluss an die vorrübergehenden Besetzung der “Initiative für einen selbstverwalteten Jugendraum” kam es zu “teilweise brutalen Übergriffen von Polizeibeamten auf jugendliche Teilnehmer sowie, im Verlaufe der Nacht, zu 18 Personalienaufnahmen”, so das Antifaschistische Kollektiv Bühl (AKB). Diese Personalienaufnahmen dienten der Polizei letztlich als fingierten Grund für die Hausdurchsuchungen und als Möglichkeit der systematischenDurchleuchtung linksradikaler Strukturen. Den Freiraumaktivist_innen drohen nun Anzeigen wegen Haus- und Landfriedensbruch.

Der massiven Repressionswelle, denen sich die autonomen Strukturen in Mittelbaden ausgesetzt sehen, wurde u.a. mit einer Antirepressionsdemo am Samstag, den 11. Oktober in Bühl begegnet. Unter dem Motto “Unsere Solidarität gegen eure Repression!” rief das AKB auf sich solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen, sich gegen die verschärfenden repressiven Maßnahmen des Staates zu stellen und ihrer Forderung nach einem Freiraum in Bühl weiter Ausdruck zu verleihen. Dem Aufruf folgten etwa 250 TeilnehmerInnen.

Im Vorfeld fand eine einwöchige Infotour des AKB statt um die Vorfälle aufzubereiten und für die anstehende Demo zu mobilisieren. Solidarische Aktionen gab es aus Freiburg mit einer Soliparty der Antifaschistischen Aktion Freiburg und einer Solibesetzung einiger Freiraumaktivist_innen.

Weiteres auf der Homepage der Initiative für einen selbstverwalteten Jugendraum

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